Meinung:
Der Kolumnist Steve Lopez sieht in den Straßen von Los Angeles einen Obdachlosen mit seiner Geige spielen. Das Besondere: Obwohl die Geige nur 2 Seiten hat, spielt er Beethoven, Mozart, etc. Der farbige Obdachlose Nathaniel Anthony Ayers lebte nicht immer auf der Straße. Er wuchs in der Zeit der Rassenunruhen auf. Seine Eltern waren nicht reich, aber nicht so arm wie der Rest der farbigen Bevölkerung. In der Schule lernte er die Musik kennen und lieben. Als erster Farbiger, wird er in der Juillard School, eine Eliteschule für spätere Berufsmusiker aufgenommen. Dann erkrankt Nathaniel an Schizophrenie. Mal ist er höflich, mal aggressiv. Man verweist ihn ins Krankenhaus. Jedoch lehnt er alle Medikamente ab und bricht seiner Mutter immer wieder das Herz. Seit 30 Jahren lebt er in den Wäldern und Großstädten der USA ohne eine Therapie, noch andere Hilfe zu anzunehmen. Lopez will diesem Mann helfen und ihn wieder in die Gesellschaft integrieren. Schritt für Schritt öffnet sich Nathaniel, doch dauert es über 1 Jahr, bis er in seine eigenen 4 Wände einzieht.
Fazit:
Der Roman zeigt Hoffnung und Erschütterung zugleich: Es scheint das Nathaniel sich langsam integriert, doch im nächsten Moment zeigt er sein aggressives und rassistisches zweites ich.
Punktevergabe:
3 Sterne!
Eine Rezension von Sirin =)
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